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Vereinsfahrt 2016 nach Mooslandl

Das Münsterland bietet für Kanusportler viele schöne Flüsse und Seen, um den Wassersport ausüben zu können. Was das Münsterland jedoch nicht bieten kann, ist Wildwasser. Und so hatten sich elf Kanuten des Albersloher Kanu Clubs bei der Wildwasserwoche der Kanuverbände NRW und Niedersachsen angemeldet und verbrachten eine Woche in Mooslandl in der österrechischen Steiermark, um dort Wildwasser zu erleben. Bei der Wildwasserwoche werden die Fahrten von speziell ausgebildeten Fahrtenleitern geführt, die das nötige Know-How für das Paddeln mit Gruppen im Wildwasser besitzen und im Falle einer Kenterung das sichere Retten der Personen und Bergen des Materials beherschen.

Da es in der Woche zuvor stark geregnet hatte, führten die Flüsse in der Steiermark Hochwasser und so konnte die Woche direkt mit einem Fluss begonnen werden, der häufig aufgrund eines zu geringen Pegels nicht befahren werden kann. Die Teichel war mit einer Wildwasser-Schwierigkeitsstufe von I-II ein Fluss, der sich zusätzlich gut für die erste Paddeltour eignete, da sich die albersloher Kanuten so zunächst an das bewegte Wasser gewöhnen konnten.

Am zweiten Tag wurde die Steirische Salza befahren. Ein Fluss, der im Sommer normalerweise  glasklares, türkisblaues Wasser  führt. Die Steierische Salza wurde während der Woche auf mehreren Teilstücken gepaddelt. Am Einstieg angekommen, hüllte sich der Fluss in Nebel und das Wasser war aufgrund des Hochwassers gräulich-trüb gefärbt. Dies machte den Kanuten jedoch nichts aus und sie verbrachten einen tollen Tag auf dem zwölf Kilometer langen Abschnitt der Steirischen Salza.
Am darauffolgenden Tag Stand die Befahrung der Steyr auf dem Programm. Die Besonderheit bei dieser Tour, war der Einstieg direkt unterhalb eines vier Meter hohen Wasserfalls.

Ein Highlight der Woche war die gemeinsame Raft-Tour auf der Steirischen Salza, bei der die Kanuten als Team gefragt waren um die Strecke zu bewältigen und stets darauf achten mussten, dass in den wilden Passagen keiner über Bord ging.
Die Nachmittage und Abende verbrachten die Kanuten zusammen mit den anderen Teilnehmern der Wildwasserwoche auf einem Campingplatz in Mooslandl. Besonders großer Beliebtheit erfreute sich der angrezende Badesee, der bei den sommerlichen Temperaturen eine angenehme Abkühlung bot.

Die letzte Fahrt in der Woche führte auf den Hinterwildalpenbach. Auf diese Tour hatten sich die Albersloher Paddler während des gesamten Urlaubs gefreut. Der Fluss, der unter Kanuten auch den liebevollen Kosenamen „Hi-Wi-Bach“ besitzt, konnte aufgrund der hohen Wasserstände zu Beginn der Woche nicht gepaddelt werden. Somit war die Freude umso größer, als die Pegel fielen und der Bach mit seinen über 70 Stufen auf 3 Kilometern befahren werden konnte.

Anschließend fuhren die Albersloher zurück zum Campingplatz, wo einige der Teilnehmer bereits Ihre Zelte abgebaut hatten. Für die Albersloher ging es am darauffolgenden Tag zurück Richtung Heimat und so genossen sie den letzten gemeinsamen Abend und blickten auf die ereignisreiche Woche mit 1.400 gepaddelten Vereinskilometern und nur einer Hand voll Kenterungen, dafür aber vielen schönen und lehrreichen Erfahrungen zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Termine

10 Dez 2021;
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17 Dez 2021;
19:15 - 21:00
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