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Sommerfahrt 2006 nach Oberdrauburg

Wie schon in den vergangenen Jahren plante der AKC auch für 2006 eine Sommerfahrt. Ziel sollte leichtes sportliches Wild Wasser sein, so fiel Sportwart Peter Walkowski die Wild Wasser Woche in Oberdrauburg ein. Von der Firma Auto Pieper wurde ein LT gemietet und damit fuhr Alexander Walkowski mit der Jugend los. Peter Walkowski kam direkt aus dem Urlaub von der Soca (Slovenien) dort hin. Auch der AKC'ler Stefan Strüwing, im Moment in Regensburg wohn-haft, wollte kommen. Diese Planung funktionierte wunderbar, Thomas Waffel, der Leiter der Veran-staltung hat zwar etwas Platzprobleme auf dem Campingplatz für die vielen Teil-nehmer, aber für die Albersloher wurde ein schönes Plätzchen gefunden

Nach der langen Fahrt, die durch eine Reifenpanne am Boots-anhänger noch unterbrochen wurde und Sebastian Moß, der zuvor mit der Kirchengemeinde unterwegs war, noch eingesammelt wurde, wurden die Zelte aufgestellt.
Der nächste Tag wurde dann zum leichten Eingewöhnen genutzt und die Möll von Winklern bis Rakowitzen gepaddelt. Das Kehr-wasserfahren wurde noch einmal ausgiebig geübte, da das für schwerere Flüsse sehr wichtig ist. Das schöne Wetter brachte es mit sich, dass man abends nach dem Paddeln noch ins direkt neben dem Campingplatz gelegene Freibad gehen konnte.

Am 2. Tag stand die Drau auf dem Programm. Die ersten 5 km der Drau sind wirklich sportlich und mit einer Vielzahl von Kehr-wässern bestückt. Auf diesen 5 Kilometern lies man sich richtig viel Zeit und fuhr jedes Kehrwasser an. In Lienz gibt es dann auf diesem Abschnitt noch eine kleine Walze, die "Gabi", auch hier wurde noch fleißig trainiert. Die ein oder andere Kenterung lies sich hier nicht vermeiden, aber auch die 1. gelungene Eskimorolle im Wild Wasser bei Vera Poker war dabei, also alles in allem gelungen! Das untere Stück ist dann eher sehr ruhig ohne Wellen nur mit schneller Strömung, sodass die 20 km bis Oberdrauburg wie im Fluge vergehen.

Das Kochen unter der Leitung von Alexander und Peter am Abend funktionierte so wunderbar, dass an dem Tag, als Chilly con Carne auf dem Menüplan stand, sogar Familie Schröer zu Besuch kam. Am dritten Paddeltag ging es zur unteren Möll, hier ist die Möll sehr wuchtig mit vielen hohen Wellen ein richtiger Genuß. Am Tag darauf sollte es zum schwersten Bach der Sommerfahrt gehen, zur Lieser. Der Flussführer schreibt WW IV. Peter Wal-kowski, der die Flüsse alle schon kennt, sagte aber, dass es durch den geringen Wasserstand nicht so sehr schwer sei und bestimmt allen Spaß machen würde. So wurde am nächsten Morgen nach Gemünd aufgebrochen. Auf den ersten 2 Kilometern ist die Lieser noch relativ leicht, bis dann nach einer schar-fen Rechtskurve die "Schweineplatte" auftaucht, eine sehr ver-blockte Passage mit zwei Abfällen von 1 m Höhe. Mit einer Kenterung wurde diese Stelle gemeistert. Ab hier geht es dann durchweg durch enge Durchfahrten bei starkem Gefälle bergab. Konzentration und genaues Umfahren der Steine ist nötig. Nach 11 km kommt man zur Seebodenstufe, hier überquert die Straße zum Millstätter See die Lieser. Hier beginnt die Weltmeisterschaftsstrecke für Kanuslalom und Wild-Wasser-Abfahrt. Die Seebodenstufe ist eine sehr wuchtige verblockte Stufe, die in einem großen doppelten "S" befahren werden muss. Alle meistern es gut, auch die folgenden 2 Kilometer machen allen viel Spaß, auch wenn die "Spielstellen der Profis" nicht alle angefahren werden können, dafür muss noch etwas geübt werden.

Nun kommt eine Tag ohne Boot, der Rest der Kanuausrüstung wird aber gebraucht, es geht zum Canyoning. An diesem Tag übernimmt Alexander die Gruppe, während Peter eine andere Gruppe der Wild Wasser Woche mit zur Lieser nimmt. Canyoning ist Wandern, Klettern, Springen und Schwimmen in einer sehr engen Schlucht. Zusätzlich zur Kanuausrüstung nimmt Alexander Kletterseil und Gurte mit, da einige Stellen nur mit Sicherung begangen werden können. Außer für Alexander ist dies für alle Neuland und somit muss Alexander unterwegs viel erklären und zeigen. Es macht aber allen riesig viel Spaß.
Nach den beiden letzten recht anstrengenden Tagen folgt ein ruhigerer Tag, es wird auf der Isel geraftet. Hierzu übernimmt Jürgen Wennemer aus Rheine die AKC-Gruppe.

Nach dem Raften will man am folgenden Tag den Abschnitt natürlich auch noch mit dem Kajak bewältigen. Die Isel ist eines der wuchtigsten Gewässer in den Alpen, riesige Wellen und große Walzen erfordern ein sehr vorausschauendes Paddeln. Den Höhepunkt bildet der Iselabfall in Oberdrauburg, hier stürzt die Isel ca. 2,5 m über eine Schräge hinab und bildet mehrere Meter hohe Wellen. Natürlich haben hier alle ihren Spaß.
Auch die Rückreise verläuft sehr gut, trotz eines kleinen Staus kommt Alexander mit der Gruppe am Abend gut in Albersloh an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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